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Häufige umweltmedizinische Beschwerden sind:
- chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS), Unwohlsein - Konzentrationsprobleme - Kopfschmerzen, Migräne - Schlafstörungen - rheumatische Beschwerden
- Fibromyalgiesyndrom - multiple Chemikalienüberempfindlichkeit ( MCS ) - sick building Syndrom ( SBS ) - Nervenschmerzen, Neuralgien - allergische Beschwerden an Haut, Atemwegen und Magen/Darm
für Beschwerden wie Multiple Sklerose, Lupus erythematodes ( LE ) und unterschiedliche Stoffwechselstörungen werden umweltmedizinischen Einflüsse diskutiert.
Bestehen solche Beschwerden, so kann ein Umweltmediziner versuchen, gemeinsam mit dem/der Betroffenen die Ursache für die Beschwerden/Erkrankung herauszufinden. Hierzu sind unterschiedliche Methoden hilfreich:
umweltmedizinische Anamnese: Hierbei versucht der Umweltmediziner zusammen mit dem Patienten einen Hinweis auf einen möglichen Zusammenhang zwischen erstem Auftreten der Beschwerden, Zunahme der
Beschwerden und Umgebungsbedingungen herzustellen. Häufig kann man schon durch ein ausführliches Gespräch erste und wesentliche Anhaltspunkte gewinnen. Beispiele hierfür sind Kopfschmerzen, die 2 Monate nach
Anschaffung eines Sofas auftreten, Haarausfall nach Streichen einer Holzdecke mit Holzschutzfarbe oder Neurodermitis nach Anschaffung einer anderen Klimaanlage im Büro.
körperliche Untersuchung Bei
der körperlichen Untersuchung können Beschwerden Untersuchungsergebnissen zugeordnet werden. So können oftmals auch nicht umweltmedizinisch bedingte Erkrankungen ausgeschlossen werden. Beispielsweise kann die
Ursache von Herzrasen auch durch eine bestehende Schilddrüsenvergrößerung oder Rückenbeschwerden durch eine unterschiedliche Beinlänge eine Erklärung finden
Labordiagnostik In den oftmals
erforderlichen Laboruntersuchungen können Auswirkungen von Umweltbelastungen auf den Menschen festgestellt werden. Beispiele hierfür sind Abbauprodukte von Formaldehyd aus Möbeln im Urin, Abwehrstoffe gegen
Holzschutzmittel im Blut oder Quecksilber aus Amalgamfüllungen im Speichel.
vor - Ort - Begehung Bei der Untersuchung des Wohn- oder Arbeitsumfeldes kann neben der Untersuchung der schon im Vorfeld
als verdächtig bekannten Faktoren auch oft eine bislang nicht bekannte Belastungsquelle entdeckt werden. Das kann etwa ein Schimmelpilzbefall hinter einer Holzverkleidung oder ein feucht gewordener Teppichkleber
sein. Bei dieser Begehung können dann auch Proben zum Nachweis von Schadstoffen etc. gewonnen werden.
Eine solche Begehung einschließlich der Wohnraumuntersuchungen können wir für Sie durchführen.
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